Die Entscheidung wird oft leichter, wenn ihr nicht über Begriffe, sondern über euren konkreten Tag sprecht. Stellt euch vor, ihr kommt morgens in den Tag und wisst, dass am Nachmittag eure Gäste warten. Wollt ihr dann einen kurzen Termin erledigen oder gemeinsam in eine Zeremonie gehen? Beide Antworten sind richtig, aber sie führen zu unterschiedlichen Abläufen.
Auch eure Familien dürfen unterschiedliche Rollen haben. Beim Standesamt können die Eltern dabei sein, während die freie Trauung später alle Menschen einlädt, die eure Geschichte begleitet haben. Oder ihr haltet beide Termine bewusst klein. Entscheidend ist, dass ihr nicht versucht, Erwartungen zu erfüllen, die nicht eure sind.
- Wir wollen rechtlich heiraten: Standesamt einplanen.
- Wir wollen unsere Geschichte teilen: freie Trauung einplanen.
- Wir wollen beides, aber ohne Zeitdruck: Termine trennen.
- Wir wollen einen einzigen Hochzeitstag: mindestens drei Stunden Abstand einplanen.